Es fühlt sich gut an, die Zusage für seinen Wunschjob zu erhalten.
Und mit den richtigen Informationen ist es – vor allem für Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union – ganz einfach, die notwendigen Unterlagen für den Arbeitsantritt in Südtirol vorzubereiten.

Wer eine Arbeitsstelle im Privatsektor in Südtirol antreten will, dem reicht im Grunde ein einziges Dokument, um den Arbeitsvertrag unterzeichnen zu können: die Steuerkarte.
Wer beabsichtigt, sich länger als drei Monate in Südtirol aufzuhalten, muss in seiner Wohngemeinde um eine meldeamtliche Eintragung ansuchen.

Wer hingegen eine Arbeitsstelle im öffentlichen Dienst antreten will, sollte wissen, dass diese Stellen prinzipiell italienischen oder EU-Bürgerinnen und -Bürgern vorbehalten sind und im Regelfall per Wettbewerb vergeben werden.
Um an einem Wettbewerb teilzunehmen oder sich in die sogenannten Ranglisten für offene Stellen einzuschreiben, braucht es zwei Südtiroler Spezifika: den Zweisprachigkeitsnachweis und die Erklärung der Sprachgruppenzugehörigkeit.
Darüber hinaus müssen für Stellen im öffentlichen Dienst im Ausland erworbene Schul- und Studienabschlüsse bzw. Berufstitel anerkannt werden.

Auch außerhalb der öffentlichen Verwaltung kann die Anerkennung von Berufstiteln notwendig sein, z. B. für eine Reihe sogenannter reglementierter Berufe. Welche Berufskategorien dazu zählen, kann im entsprechenden Verzeichnis unter dem Punkt „Anerkennung von Berufstiteln“ nachgelesen werden.

Welche Dokumente Nicht-EU-Bürger vorbereiten müssen, um ein Arbeitsverhältnis in Südtirol beginnen zu können, erfahren sie im Südtiroler Bürgernetz.