Infrastruktur

8 Februar 2018IDM

And the nominees are… NOI Techpark

Der NOI Techpark in Bozen Süd ist nicht nur das neue Herz der Südtiroler Innovationslandschaft, sondern auch ein architektonisches Meisterwerk. Das sagen nicht wir, das sagt die französische Fachmesse MIPIM, die den NOI Techpark in der Kategorie "Bestes renoviertes Gebäude" für einen der begehrten MIPIM Awards nominiert hat.

Für all jene, die nicht vom Fach sind, eine Erklärung vorweg: Die MIPIM ist die mit Abstand wichtigste französische Fachmesse für den Immobilienmarkt und findet von 13. bis 16. März in Cannes statt. Die Messe gilt als eine der wichtigsten ihrer Art in Europa, erwartet werden nicht weniger als 3100 Aussteller aus 100 Staaten und auch das Begleitprogramm mit über hundert Veranstaltungen, Konferenzen, Tagungen und Workshops kann sich sehen lassen.

Nominierung mit internationaler Strahlkraft

Das wichtigste Event im Rahmen der Messe ist die Prämierung herausragender europäischer Architekturprojekte mit dem MIPIM Award am 15. März. Schon allein die Nominierung für den Preis ist eine Auszeichnung für sich – eine mit internationaler Strahlkraft. Entsprechend groß ist die Freude bei den Machern des NOI Techparks in Bozen, der es in der Kategorie „Bestes renoviertes Gebäude“ unter die vier Finalisten für den MIPIM Award 2018 geschafft hat.

Neben dem Bozner Projekt sind drei weitere von absolutem Weltrang nominiert. So findet sich unter den Award-Kandidaten das „Port House“ in Antwerpen von Zaha Hadid Architects, die Verschmelzung einer alten Feuerwehrkaserne mit einem auf dem Dach sitzenden, einem Segler nicht unähnlichen modernen Trakt. Daneben sind das Moskauer Luzhniki-Stadion, in dem die diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaften eröffnet wird, ebenso nominiert wie der „Silo“ in Kopenhagen, ein ehemaliger Kornspeicher im Hafen der dänischen Hauptstadt, der in ein 17-stöckiges Wohnhaus umgewandelt worden ist.

Publikum und Jury entscheiden

Die Konkurrenz für den NOI Techpark ist also enorm, kein Wunder, wurden doch 227 Projekte aus 55 Ländern eingereicht aus denen die Nominierten ausgewählt wurden. Diese stehen nun für alle Besucher der Messe zur Wahl, dazu kommt die Entscheidung einer Jury, der Mèka Brunel vorsteht, CEO von „Gecina“, einer Immobiliengesellschaft mit einem Portfolio im Wert von rund 19 Milliarden Euro. Neben Brunel sitzen elf weitere hochkarätige Experten aus neun Ländern in der Jury, darunter auch Paolo Gencarelli, Direktor der Immobiliengesellschaft der italienischen Post.

Für die Verkündigung der Preisträger am 15. März um 18.30 Uhr hat man sich übrigens einen besonderen Ort ausgesucht: das Festspielhaus in Cannes, das vor allem Kinofans ein Begriff sein dürfte: dort laufen die Stars und Sternchen aus aller Welt alljährlich zum Kinofestival auf.